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1Giftig4:014:01TextPaß auf, ich bin giftig, ich trink Terpentin.
Kamm mir nicht zu nah, sonst laß ich einen zieh’n.
Es brennt mir im Hals, mir hilft allenfalls,
wenn überhaupt, Kerosin.
Mein Vater war Heizer in Biblis 3.
Er traf meine Mutter im strahlenden Mai.
Im Entsorgungspark war er ihr tapferer Held.
Ein halbes Jahr später kam ich auf die Welt.
Mir fault das Bein ab, na und, was soll’s.
Ich krieg bald ein neues aus deutschem Holz.
Sauber lackiert, daß der Holzwurm krepiert.
Und weißt du was, darauf bin ich stolz.
Komm, sieh mir ins Auge, und Dir wird eiskalt.
Wohin ich spucke, da schmilzt der Asphalt.
Der böse Blick trifft Dich, paß auf, ich bin giftig.
So giftig, daß es bald knallt.
Was, Du hast Läuse? Dann bade im Rhein,
Gleich hinter Basel muß es einmalig sein.
Auch für Typhus und Krätze haben wir Plätze,
Jede Bazille geht hier garantiert ein.Liedtext anzeigen:
2Django3:513:51TextWir stehn dummerweise heut‘ abend asnahmsweise hier
Draußen vor der Kneipe und nicht innen drin,
Weil der Wirt, das dicke Ei, mal wieder meint,
Wir sollten endlich unseren Deckel bezahln.
Darum stehn wir blöderweise heut abend
Draußen vor der Kneipe, und sind nicht drin.
Zum Glück ist es noch nicht so kalt.
Es ist neblig trüb und es nieselt halt.
Drinnen ist es viel zu warm und zu voll.
Wir wollten sowieso woanders hinfahren.
Doch ohne Auto ist das ganz dumm.
Jetzt stehn wir ziemlich bescheuert hier rum.
Und wir warten auf Django, dem Rächer der Zecher,
Die vom Wirt geächtet im Nassen verdursten.
Erlöse uns von dem Übel,
Und füll Bier in unsere Kübel.
Mit dem Nieselregen ist jetzt Schluß,
Dafür ist ein ausgewachsner Schauer dran.
Nasse Füße, trockene Kehlen,
Das darf man gar keinem erzählen.
Auf jeden Fall stehn wir immer noch dumm
Seit Stunden vor der Kneipe hier rum.
Und wir warten...Liedtext anzeigen:
3Aus dem Beton4:404:40TextDumpf dröhnt es aus dem Beton,
Wie ein Schrei in das Ohr.
Es dröhnt wie ein Gong,
Und es kommt ihr so vor,
Als wär der Winter zu Ende.
Sie hat alleine gelebt,
Vegetiert auf dem Mond.
Es hat leise gebebt,
Ja, der Mond ist bewohnt,
Und ihr zittern die Hände.
Ihr Gesicht im Spiegel, ob es weinte oder lachte,
Konnte sie nicht mehr sehen.
Es war Anfang Oktober, der siebte oder achte,
An dem Tag ist es geschehn.
Er war neu in dem Viertel, auf der selben Etage,
Genau wie sie, hart gelandet.
Die letzen Jahre im Knast, erzählt, er war auf Montage,
Hofft, daß dieses Kapitel versandet
Dumpf dröhnt es aus dem Beton,
Wie ein Schrei in das Ohr.
Es dröhnt wie ein Gong,
Und es kommt ihm so vor,
Als wär der Winter zu Ende.
Er hat alleine gelebt,
Vegetiert auf dem Mond.
Es hat leise gebebt,
Ja, der Mond ist bewohnt,
Und ihm zittern die Hände.
Er kam von der Frühschicht,
Wollte möglichst gleich pennen,
Da hörte er sie leise fragen:
„Könnten Sie mir mal helfen,
Auch wenn wir uns nicht kennen?“
Er nickte nur, zu baff, was zu sagen.
Dann trugen sie den Kühlschrank zusammen nach oben.
Waren beide ziemlich verlegen.
Sie sagte dauernd danke, er spürte den Boden
Unter den Füßen sich langsam bewegen.
Dumpf dröhnt es aus dem Beton,
Wie ein Schrei in das Ohr.
Es dröhnt wie ein Gong,
Ihnen kommt es so vor,
Als wär der Winter zu Ende.
Sie haben alleine gelebt,
Vegetiert auf dem Mond.
Es hat leise gebebt,
Ja, der Mond ist bewohnt,
Und es zittern die Hände.
Im Gebüsch an der Mauer bauen Spatzen ihre Nester,
Da traut er sich und greift nach ihrer Hand
Er hält sie fest, sie sagt: „Bitte halt mich fester.“
Sie sitzen da, es ist endlich wahr.
Dumpf dröhnt es...
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4Risiko4:364:36TextFreddy und Horst und ihre Cliquen spielten freitags Karten
Im Hinterzimmer von Hansis Kneipe, nach hinten raus zum Garten.
Zwischen den Pooltischen und der Sektbar unter den Vitrinen.
Da stand der große runde Tisch, der gehörte freitags ihnen.
Poker spielten sie und Siebzehn und vier, je nach Lust und Laune.
Manchmal auch Skat oder sogar Maumau, tja, man höre und staune.
Egal, was sie spielten, sie spielten um Geld, und zwar um ne Menge.
Was sie auch taten, sie schlugen immer kräftig über die Stränge.
Risiko, Risiko
Ob’s der Vollmond war, gezinkte Karten oder war’s das Wetter,
Freddy verlor, wann immer er setzt, egal auf welche Blätter.
Um zwölf gehörte ihm nicht mal mehr die Uhr damt dem goldenen Armband.
Es war rauchig und heiß, aber Freddy war weiß, als e am Ende aufstand.
Risiko, Risiko
Horst band sich Freddy’s Uhr am Arm fest neben seine
Und rief ihm noch zu, hey hör mal Du, wir tauschen, Du kriegst meine,
Freddy, mein Freund, wo willst Du denn hin, jetzt laß Dich doch nicht lumpen.
Was willst Du zuhaus, ich geb einen aus. Ich kann Dir auch was pumpen.
Die Sache ist die, vielleicht kommst Du zu früh, und erwischst noch Deine Kleine.
Die blinzelte neulich Wolfgang so zu, und er guckte ihr auf die Beine.
Mach den Kopf zu, sagte Freddy, und ging langsam Richtung Ausgang.
In dem Moment kam seine Lilly rein, und gleich dahinter kam Wolfgang.
Risiko, Risiko
Sie war ziemlich drauf in bester Laune, und frage, was is‘ los Mann?
Willst Du etwa schon gehn, jetzt wird’s doch erst schön,
Du bist doch nicht ganz bei Trost, Mann.
Lilly zog Freddy zum Tresen, zu den letzten freien Hockern.
Wolfgang ging rüber zum großen Tisch, und setzte sich zu den Zockern.
Hansi, rief er, mach mal `ne Lage, und gib dem Freddy auch eins.
Freddy sagte, kannste behalten, von Dir will ich schon lang keins.
Ganz wie Sie meinen, wenn Du nix willst, aber vielleicht will Lilly was trinken.
Komm Lilly, laß doch den Freddy dahinten alleine vor sich hinstinken.
Risiko, Risiko
Als Lilly zu Wolfgang nach drüben ging, fiel mir auf,
daß Freddy wieder ganz blaß war.
Horst prahlte dann noch mit Freddy’s Uhr, da war klar,
daß jetzt Schluß mit dem Spaß war.
Wie’s genau passierte, kann ich nicht mehr sagen,
das sahen die Anderen besser.
Freddy rannte durch das Lokal, in seiner Hand war ein Messer.
Risiko, Risiko
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5Der nackte Mann2:572:57TextMein lieber Herr Gerichtsvollzieher,
Wie wär’s denn mit nem Gläschen Bier?
Ich hab noch eine Flasche Pils,
Die teil’n wir uns, wenn Du willst.
Wir sind ja quasi schon Bekannte,
Wenn auch nicht gerade Blutsverwandte.
Wir tun beide, was wir müssen,
Aber auch Du müßtest doch wissen:
Daß man einem nackten Mann
Nicht in die Tasche greifen kann.
Die Mieter ist der erste Hammer,
Dann geht er los, der Katzenjammer.
Die Bude ist noch nicht beheizt,
Da ist mein Blatt schon ausgereizt.
Dann kommt noch Strom und Telefon
Und Müllabfuhr, Sie wissen schon.
Obschon ich nichts zu heizen hatte,
Der Schornsteinfeger, diese Ratte.
Versucht, ob man `nem nackten Mann
Noch in die Tasche greifen kann.
Ich drück die Kohlen an das Finanzamt ab,
Versicherung, Krankenkasse, uuh, ein Massengrab.
Mein junger Freund am Schalter hier,
Hab mal `ne Frage, Sie schreiben mir,
Wegen der Rate vom Kredit.
Was mein‘ sie denn, was ist damit?
Na gut, ich hab sie nicht bezahlt,
Aber was soll jetzt der Rechtsanwalt?
Das einzige, was der Ihnen sagt,
Sag ich Ihn‘ jetzt ungefragt:
Arschklar, daß man `nem nackten Mann
Nicht in die Taschen greifen kann
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6Der Andere3:553:55TextChorus:
Was hat der Andere, was ich auch hab?
Was kann er genauso gut wie ich ?
Was hat der andere, was ich auch hab?
Ach Schatzi, sag’s mir besser nicht.
Wir fühlten uns so richtig wohl miteinander.
Wir hatten so ein‘ guten Draht zueinander.
Dann kam die Party und das große Durcheinander.
Jetzt muß ich gehen, denn bei Dir da ist ein anderer.
Chorus
Jetzt steh ich hier, weiß nicht, was los ist.
Was ist bloß passiert, daß Du so’n Kloß küßt.
Ich weiß nur noch, daß Du gemein bist.
Mein Leben ist nun öd und trist.
Chorus
Nun sag mir einmal offen und ehrlich:
Bin ich denn wirklich so entbehrlich?
Der Typ, der ist bestimmt gefährlich.
Paß auf, wenn ich den mal erwisch.
ChorusLiedtext anzeigen:
7Was Dir noch fehlt5:145:14TextDu hast, was Du hast, und Du hast noch was zu kriegen.
Hast die Kids, hast die Katz, hast den Wagen, Du hast Platz.
Die Flocken sitzen lose, kriegst den Strom aus der Dose.
Hast das Haus, hast den Garten, Deine Frau ist ein Schatz.
Keine Schulden, Hypotheken, kein Kredit, der Dich quält,
und Du redest, und Du redest von dem, was Dir noch fehlt.
Du hast den Trouble, hast den Streit, hast die Lust, hast die Last.
Zum Babbeln hast du Zeit, und zwar dann, wenn’s Dir paßt.
Was gespart, was gebaut, Dich gepaart, Dich getraut,
Was gewagt, was gewonnen, und das hältst Du fest.
Kann kommen, was will, das gibst Du nicht mehr her.
Und Du redest und redest, und Du willst noch mehr.
Wir haben Gottes Segen und den sauren Regen.
Wir ham das Böse und das Gute,
Die dritte Welt unter der Knute.
Nackt wie wir kamen, so haun wir wieder ab,
Und wir reden, und jeder meint, er käm zu knapp
Wir ham die holländische Soße und den roten Libanesen,
Wir ham die dänische Dogge und den türkischen Honig.
Wir ham die spanische Wand und das französische Bett,
Wir ham den indischen Seiltrick und den englischen Humor.
Und das atlantische Tief im Wetterbericht,
Nur die chinesische Weisheit, die ham wir leider nicht.
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8Bewährungshelfer3:343:34TextIch hab kein Chauffeur,
seitdem ich kein Auto hab, stört mich das nicht sehr.
Ich hab keinen Kühlschrank und kein Herd,
Der Strom ist abgedreht, kein Grund, daß es mich stört.
Das einzige, was mich wirklich aufregt,
Daß schon seit Wochen meine Frau
Mit meinem Bewährungshelfer ausgeht.
Ich hab kein Konto bei der Bank.
Die paar Groschen passen auch auf den Küchenschrank.
Ich hab kein Problem mit dem Gewicht,
Und selbst, wenn ich es hätte, juckte mich das nicht.
Das einzige, was mich wirklich aufregt,
Daß meine Frau mit dem Gerichtsvollzieher
Immer wieder ausgeht.
Wenn der Postbote kommt, dann schrei’n die Kinder: Hei, Papa.
Zu mir sagen sie Onkel. Ich denkm ir, ist ja klar,
Was wissen die schon von der Welt,
Der Mann bringt das Kindergeld.
Ich hab kein Picasso an der Wand,
Statt dessen habe ich `ne Tätowierung auf der Hand.
Ich hab kein Swimmingpool draußen vor der Tür.
Geh eh nicht gern nach draußen, trink lieber drin mein Bier.
Das einzige, was mich wirklich aufregt,
Daß meine Frau schon wieder
Mit meinem Bewährungshelfer ausgeht.
Wenn der Postbote kommt, dann schrein die Kinder Hurra.
Schau mal, Onkel Wili, da kommt unser Papa.
Was wissen die schon von der Welt,
Der Mann bringt das Kindergeld.
Ich will nicht, daß ihr mich falsch versteht,
weil Elke mit dem Bewährungshelfer geht.
Daß ich auf der Couch schlaf‘ , und er mit ihr im Bett,
daß wir keinen Teppich haben, und auch kein Parkett.
Das einzige, was mir wirklich auf den Geist geht,
Daß die Frau vom Jugendamt niemals mit mir ausgeht.
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9Schein3:063:06TextNicht jeder Esel kackt Dukaten,
Da hilft kein Füttern und kein Warten.
Oh, oh, oh, ja, ja, ja
Nicht jeder Esel kann auch fliegen,
Und auch ein Daimler bleibt mal liegen
Oh, oh, oh, ja, ja, ja
Manchmal sieht es nur so aus,
Als wär die Wanze eine Laus.
Manche Sachen sag ich heut,
Und morgen tun sie mir dann leid.
Nein, nein, nein, aber nein
Manchmal trügt der Schein
Nicht jeder Frosch ist auch ein Prinz, Schatz,
Da kannst Du küssen, wie Du willst, Schatz.
Oh, oh, oh, ja, ja, ja
Nicht jeder Wolf schafft sieben Geißlein,
Da muß er schon ausgesprochen heiß sein
Oh, oh, oh, ja, ja, ja
Nicht jeder Kaiser hat ein Reich,
Nicht jede Birne, die ist weich,
Nicht jeder Schutzmann bietet Schutz,
Nicht jede Ratte lebt im Schmutz
Nein, nein, nein, aber nein
Manchmal trügt der Schein
Nicht unter jedem Schnorchel hängt ein Taucher.
Manche Schnorchel tauchen auch allein.
Nicht jeder Lungenkrebs ist auch ein Kettenraucher,
Wie ich schon sagte, manchmal trügt der Schein
Nein, nein, nein, aber nein
Manchmal trügt der Schein
Nicht jeder Fuffziger ist echt.
Nicht jeder Richter ist gerecht.
Nicht jeder Hund, der bellt, der beißt.
Und ich schon gar nicht, wie Du weißt.
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10Nie mehr zurück3:503:50TextRegentropfen,
die an mein Fenster schlagen,
Werden mir immer wieder nur das eine sagen:
Du kommst nie mehr zurück
Preßlufthämmer,
die die Straße aufreißen,
Werden immer nur das eine für mich heißen:
Du kommst nie mehr zurück
Alarmsirenen,
die meine Ohren quälen,
Werden immer wieder nur das eine erzählen:
Du kommst nie mehr zurück.
Horrorbilder,
die auf dem Bildschirm erscheinen,
Können immer wieder nur das eine meinen:
Du kommst nie mehr zurück.Liedtext anzeigen:
11Volle Fahrt voraus6:276:27TextVolle Fahrt voraus, ganz egal wohin,
Hauptsache wir fahren, genau das ist der Sinn
Sehn’se mal genau hin, dann wissen Sie was ich mein,
Der Mann da vorn im Führerhaus ist nämlich viel zu klein.
Er sieht nicht, wo er lang fährt, er schaut nur in die Luft,
Mit einem Bein auf dem Gaspedal, mit dem anderen schon im Sarg.
Volle Fahrt voraus, ganz egal wohin,
Hauptsache wir fahren, genau das ist der Sinn
Er versucht sich manchmal hochzuziehen, um doch mal was zu sehn.
Dann kann er kein Gas mehr geben, und der Zug, der bleibt fast stehn.
Dann schreit die Meute aus dem Waggons:
Junge, gib Gas, was soll denn das?
Hör auf zu glotzen, fahr weiter.
Volle Fahrt voraus, ganz egal wohin,
Hauptsache wir fahren, genau das ist der Sinn
Liegt was auf den Schienen, dann wird es erst bemerkt,
Wenn der Zug mit Vollgas gerade drüber fährt.
Hoppla, sagt der Schaffner, und schenkt sich noch ein‘ ein,
Schön, wenn es mal ruckelt,
dann schmeckt der Wein gleich noch besser.
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12Herzlos3:433:43TextChorus:
Du machst mich mein Herz am Klopfen,
Du treibst mich im Wahnsinn,
Da kann mir auch kein Psychiater
Helfen, das hat kein Sinn
Du hast mich damals angelacht.
Quasi angebaggert.
Ich hab mir erst mal nix gedacht,
und weiter mein Bier geschlabbert.
Mit Penetranz und Eleganz
Da kann man jeden beuteln.
Wenn man dann noch guckt wie Samantha Fox,
Gibt’s eigentlich nichts zu deuteln.
Chorus
Ich rückte, ich rückte, ich rückte ihr näher,
Bis ich ihr ziemlich nah war,
Und dachte, und dachte, und dachte dabei,
Diese Frau ist nicht unnahbar.
Der Blick, das Parfüm und dann noch der Kuß
War’n für mich die Offenbarung.
Wir küßten eine Stunde, und plötzlich war Schluß
Und ich wußte nicht einmal warum, darum.
Chorus
Noch vor dem Schluß, der so plötzlich kam,
Dachte ich, is alles okay, Mann.
Und Du sagtest zu mir, das macht mich so an,
Wenn ich Dich so am Tresen stehn seh, Mnn.
Du versprachst mir hoch und auch ziemlich heilig,
Ich wär ab jetzt dein Macker.
Und ich hatte noch nicht mal meinen Deckel bezahlt,
Da warst Du schon vom Acker
Chorus
Du machst mich die Augen tropfen.
Du treibst mich am Wahn dran.
Da kann mir auch kein Psychiater
Helfen, ist vertan Mann.
Du machst mich mein Herz am Klopfen,
Du treibst mich am Wahn dran.
Wenn Du nicht bald wieder kommst,
Leg ich mich auf den Bahndamm.Liedtext anzeigen:
13Stück für Stück3:513:51TextStück für Stück krieg‘ ich dich zurück
Was ich verteilt hab‘ Jahr für Jahr
Aug‘ um Aug‘ und Haar um Haar.
Übel gefault, gejapst, gejault,
Beinah den allerletzten Freund vergrault.
Die Angst, die Angst sitzt mir noch im Genick.
Oh, es wird besser, Stück für Stück.
Chorus:
Stück für Stück auf dem Weg zurück,
Bis ich wieder bin, wo ich schon mal war,
Bei deinen Honigküssen, deinem Seidenhaar,
Stück für Stück
Stück für Stück lern ich den Trick
Tanze Tango mit dem Blues,
Lern, wie man mit dem Grizzli schmust,
Es tut ja nur am Anfang weh.
Dann wird es immer besser, so peu à peu.
Und mit Geduld und Geschick
Zähmst du die Bestie, Stück für Stück
Chorus
Stück für Stück auf dem Weg zurück,
Wo ich schon mal war,
Deinen Küssen, deinem Haar.
Umsonst gerannt, ab- und ausgebrannt,
Das Recht der Liebe aberkannt.
Ich freu mich, ich freu mich auf den Augenblick.
Es geht so langsam, so langsam, so Stück für Stück
ChorusLiedtext anzeigen:
14Der Container2:122:12TextIch möcht ein Container sein
Von Rhein und Ruhr.
Und ist der Container voll,
So werd ich rattendoll.
Und kommt ein neuer Herr
Polier, aber heut nicht mehr.
Denn is‘ halbe fünfe rein.
Ich hab Feierabend: Du dummes Schwein
Ich möcht ein Container sein...
Am Samstag tu ich auch nix drin,
Guck schon morgens um halb elfe durchs Fenster rin.
Watt den, hier schon wieder für’n flüssigen Container auf.
Ich hab Durst. Du auch?
Ich möcht ein Container sein...
Am Sonntag liegt der Pfarrer drin.
Ich sach, watt machen Sie denn schon wieder
In unserem leeren Container drin.
Ja, sacht er, Günni, kommt doch kein Schwanz
mehr in die Kirche rein.
Die bumsen alle privat zu Hause, und dat muß sein.
Ich möcht ein Container sein...
Am Montag bin ich selber drin.
Voll wie’n Pisspot drin.
Am Dienstag sagt der Polier zu mir,
Ey, Kumpel, wann willst du eigentlich nochmal malochen hier?
Aber am Donnerstag Morgen alles klar.
Aha, zehn nach neun, Frank is‘ da.
Ich sach, Polier, ich muß ma eben runner, alles drin,
Die Hauptbaustelle ist geschlossen.
Ich sach, ich geh jetzt inne Kneipe rin.

